Vermum greift an

Guard Fabian Vermum bleibt dem Deutzer TV erhalten und wird sich in der kommenden Saison eine größere Rolle erarbeiten.

Die vergangene Saison war keine leichte für Fabian Vermum. Nach sehr überzeugenden Tryouts wechselte Vermum im Sommer 2019 vom damaligen Pro-B-Ligisten Rhöndorf nach Deutz. Da sich kurzfristig die Möglichkeit zu einem Auslandspraktikum ergab, verpasste der Combo-Guard nahezu die komplette Vorbereitung und die ersten sechs Saisonspiele.

Dementsprechend schwer fiel es dem 23-Jährigen, seine Rolle im Team zu finden. Akzente setzte er beispielsweise beim Auswärtssieg in Recklinghausen, in dem er eine starke zweite Halbzeit spielte. In der Defensive war Vermum immer ein dankbarer Abnehmer für Sonderaufgaben der Coaches, die er extrem gewissenhaft umsetzte.

Der Niedersachse fühlt sich mittlerweile in Köln heimisch. „Der Deutzer TV ist ein großer Grund dafür. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen“, meint Vermum. Der Guard hat sich einiges vorgenommen: „Ich will dieses Jahr mit voller Vorbereitung und ohne Praktikum durchstarten und dem Team mehr helfen, als ich es letztes Jahr konnte.“

Coach Nils Müller weiß die Vielseitigkeit von Vermum zu schätzen: „Fabi hat in den ersten Trainingseinheiten einen sehr fokussierten und motivierten Eindruck hinterlassen, was sich auch durch seine gute und laute Kommunikation auf dem Spielfeld bemerkbar macht. Er hat ein gutes Gefühl für das Spiel und ist mit seinem Skillset auf mehreren Positionen einsetzbar.“

Manager Mario Kyriasoglou glaubt an die Entwicklung des Guards: „Fabis Einstellung hat mich letztes Jahr beeindruckt. Er hat immer 100 Prozent gegeben, egal ob er zwei oder 20 Minuten gespielt hat. Fabian hat es geschafft, sich davon nicht frustrieren zu lassen, dass seine Spielanteile sehr inkonstant waren. Er wird die Chance haben, sich diese Saison eine größere Rolle zu erarbeiten.“

Kader Deutzer TV 2019/2020:
Anton Geretzki, Julian Litera, Philipp Pfeifer, Florian Schulz, Timo Steffens, Fabian Vermum, Lukas Wandel.

Foto: © Viola Sophie

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