Vorbereitet in die neue Saison

Zum Abschluss der Vorbereitung hat die Mannschaft von Mario Kyriasoglou noch zwei Testspiele absolviert. Mit dem Ziel sich auf höchstem Niveau zu messen traten die Kellerkinder gegen zwei Mannschaften aus der 1. Regionalliga an, um so Lücken im eigenen Spiel aufzudecken und diese noch vor Saisonbeginn schließen zu können.

Zunächst traf der DTV, der ohne Florian Schulz, Lukas Wandel und Philipp Sonnenberg antrat, auf die Zweitvertretung der Telekom Baskets aus Bonn – ein junges, ambitioniertes Team. Die Kellerkinder brauchten nach einem zu kurz ausgefallenen Warm-Up eine kleine Aufwärmphase und fanden offensiv erst nach drei Minuten ins Spiel. Dann aber zündete der Offensivmotor und ein 8:0-Lauf brachte die Gäste ins Spiel (10:8). Auch im zweiten Viertel blieb die Mannschaft von Coach K auf Augenhöhe, stand defensiv solide und fand in der Bonner Defensive immer wieder Lücken. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Zur Halbzeit stand es 34:35, aus Sicht der Domstädter ein zufriedenstellendes Ergebnis – auch wenn die Freiwurfquote (2/8) zu wünschen übrigließ.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der DTV die Kontrolle und erarbeitete sich zwischenzeitlich einen kleinen Vorsprung (48:41), der bis zum Viertelende jedoch wieder auf drei Punkte zusammenschmolz. Verantwortlich dafür waren vor allem leichtfertige Ballverluste, die die Hausherren immer wieder zu einfachen Punkten einluden. Im letzten Viertel zogen die Kellerkinder dann erneut davon. Sie bauten den Vorsprung vier Minuten vor Schluss auf ganze zehn Punkte aus (66:56). Doch der Bonner Neuzugang „Joe“ Koschade fasste sich ein Herz, schickte in der letzten Spielminute gleich zwei Dreier durch die Reuse und glich die Partie drei Sekunden vor Schluss erneut aus. Letztlich nahm DTV-Kapitän Gero Boch das Heft des Handelns in die Hand und versenkte den Game-Winner zeitgleich mit der Schlusssirene zum 70:67-Endstand.

Die Trainerstimme zum Spiel:
„Schön, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Vor dem Spiel war mir das Ergebnis egal. Nachdem wir im letzten Viertel unnötigerweise eine zweistellige Führung verspielt haben, war ich aber doch froh, dass wir die Moral bewiesen haben, das Spiel dennoch für uns zu entscheiden. Bemerkenswert war, dass zehn der eingesetzten elf Spieler gepunktet haben und nur einer davon zweistellig erfolgreich war. Ein dickes Lob geht an Philipp Pfeifer, der das Spiel insbesondere im letzten Viertel teilweise dominiert hat und an beiden Enden des Feldes sehr präsent war.“

 

Knapp eine Woche später stand für die Kellerkinder der Haxa-Cup in Hagen auf dem Programm. Wie schon im Vorjahr hieß der Gegner im Vorbereitungsturnier Hagen-Haspe. Die Kellerkinder fanden zunächst gut ins Spiel und konnten die Partie auf Augenhöhe beginnen. Auch wenn beide Mannschaften sich zunächst damit schwer taten den Korb zu treffen blieb der Score ausgeglichen und das erste Viertel ging knapp an die Mannschaft aus der Domstadt (17:16). Ein 8:0-Lauf der Gastgeber und gleich vier verwandelte Dreipunktwürfe sorgten dann allerdings für einen kleinen Dämpfer im Spiel und einen Acht-Punkte-Rückstand zur Halbzeit (29:37).

Nach einem zwischenzeitlichen Zwölf-Punkte-Rückstand im dritten Viertel kämpfte sich das Team von Coach Kyriasoglou wieder zurück in die Partie. Knapp sieben Minuten vor Schluss stand es nur noch 52:55, ein Sieg schien wieder möglich. Doch letztlich fehlte das berühmte Quäntchen Glück und die nötige Konsequenz im Spiel. Hinzu kamen zu viele individuelle Fehler an beiden Enden des Parketts, sodass Haspe am Ende deutlicher gewann, als es der Spielverlauf hergegeben hatte (62:78). Auch wenn der DTV sich im letzten Test der Preseason noch nicht perfekt präsentierte, kamen alle zwölf mitgereisten Spieler zum Einsatz, zehn davon konnten punkten. Der Trainer rotierte viel und konnte zwei Wochen vor dem Saisonstart in Essen noch einmal einiges ausprobieren. Das erste Saisonspiel findet dann am 17.09. bei den Adlern aus Essen-Frintrop statt.

Die Trainerstimme zum Spiel:
„Wir haben phasenweise gut gespielt, aber auch deutlich gesehen, dass wir in den zwei Wochen bis zum Saisonbeginn noch viel Arbeit vor uns haben. In der ersten Halbzeit haben wir sehr schlecht gereboundet, das wurde in der zweiten Halbzeit dann besser. Unsere Ballkontrolle war über das ganze Spiel nicht gut, wir hatten zu viele Turnovers. Trotzdem waren wir bis vier Minuten vor Ende im Spiel, erst gegen Ende konnte Haspe sich deutlicher absetzen. Insgesamt ein für uns sehr lehrreicher Test mit einem verdienten Sieger, wenngleich das Ergebnis nach meinem Empfinden ein bisschen zu hoch ausgefallen ist.“

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